Futons und Tatamis "japanisch Schlafen"
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Der Begriff Futon stammt aus Japan und bezeichnet die traditionelle
japanische Schlafmatte, die mit Baumwolle gefüllt ist und
erst zur Schlafenszeit auf dem Boden (traditionell auf Tatami
/ Reisstrohmatten) gelegt wird. Tagsüber wird der Futon
dann zusammengefaltet wieder im Wandschrank verwahrt.
Der traditionelle japanische Futon ist ziemlich dünn (ca.
8 cm), so dass man beim Liegen Bodenkontakt hat. Deswegen legen
die Japaner, wenn es ihnen zu hart wird, oftmals mehrere Futons
übereinander.
Da die Baumwolle im Futon die Eigenschaft besitzt, sich stark
zu komprimieren und zu verfestigen, war das Liegen auf Futon
schon immer eine harte Angelegenheit.
Wir sind einen anderen Weg gegangen und haben die Futons zumindest
optisch und von der Liegequalität nahe dem japanischen
Original belassen, allerdings haben auch wir den Aufbau abgeändert.
Durch den Einsatz einer dünnen Latexschicht, ummantelt
von Rosshaar und Schurwolle haben wir den „Futon im japanischen
Stil“ entwickelt, der auch auf Dauer weitgehend gleiche
Liegeeigenschaft gewährleist.
Tatami
Die japanischen Reisstrohmatten namens Tatami werden im traditionellen
japanischen Haus als Fußboden verwendet (der nicht mit
Schuhen betreten wird). In der Nacht wird der Futon (in Japan
ist das eine dünne Baumwollmatratze) auf die Tatamimatten
ausgebreitet, um als Schlafstätte zu dienen.
Tatami bestehen aus einem fest gebundenen Reisstrohkern, auf
denen eine Binsenmatte aus Igusa-Gras liegt, fixiert durch seitlich
angenähte Baumwollbänder.
Die Standardausführung wiegt etwa 20 kg in der Größe
von 90 x 200 x 4,5 cm.
Tatamimatten in der high Quality Version sind zwar nur einen
Zentimeter dicker, haben aber 50 % mehr Gewicht durch die festere
Pressung, also
30 kg in den Abmessungen 90 x 200 x 5,5 cm.
Tatami eignen sich auch vorzüglich zur Einlage in Bettrahmen
(Tatamibetten) oder in Rahmen (Tatamirahmen), die direkt auf
dem Boden liegen.
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